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Trends · 2024 · 2 Min.

Zukunft des Wohnens: Trends der Immobilienbranche

Von Building Information Modeling über virtuelle Besichtigungen bis zu Smart Homes und Energieeffizienz — die Entwicklungen, die die Branche prägen.

Zukunft des Wohnens: Trends der Immobilienbranche
Foto: Prydumano Design / Unsplash

Die Immobilienbranche wandelt sich schneller als je zuvor. Technologische Innovationen, veränderte Arbeitswelten und der Druck zu mehr Nachhaltigkeit formen, wie wir künftig planen, bauen und wohnen. Vier Entwicklungen prägen aus unserer Sicht die kommenden Jahre — und alle vier sind in Wien längst angekommen.

Building Information Modeling

Die vernetzte, dreidimensionale Planung von Gebäuden optimiert Bauprozesse, erkennt Fehler früh und steigert die Produktivität. Statt getrennter Pläne von Architekt, Statiker und Haustechniker entsteht ein gemeinsames Modell, in dem jede Änderung überall sichtbar ist. Building Information Modeling entwickelt sich vom Nice-to-have zum Branchenstandard — bei großen Projekten ist es heute Voraussetzung, und für Käufer bedeutet es weniger Überraschungen auf der Baustelle.

Virtuelle Besichtigungen

Spätestens seit der Pandemie gehören 360-Grad-Rundgänge und 3D-Visualisierungen zum Alltag. Sie sparen Wege, erleichtern die Terminplanung und machen Objekte weltweit zugänglich — ein Interessent in Zürich oder Dubai sieht eine Wiener Wohnung am Abend auf dem Tablet, bevor er den Flug bucht. AKKADIA bietet virtuelle Rundgänge für alle Objekte an, und wir erleben, dass danach nur noch kommt, wer wirklich interessiert ist.

Flexible Grundrisse und Smart Homes

Wohn- und Arbeitsflächen müssen mitwachsen — mit der Familie, mit neuen Arbeitsmodellen, mit dem Bedarf an Stauraum. Das Arbeitszimmer, das vor wenigen Jahren Luxus war, ist heute Standardanforderung; Räume, die sich teilen oder verbinden lassen, gewinnen an Wert. Intelligente Haustechnik macht Wohnen zugleich komfortabler und effizienter: Heizung, Beschattung und Licht reagieren auf Anwesenheit und Wetter, statt nach Uhrzeit zu laufen.

Energieeffizienz

Angesichts volatiler Energiepreise wird die Senkung des Verbrauchs zum Schlüsselthema — durch moderne Dämmung, erneuerbare Energie und eine effiziente Planung bereits ab dem ersten Entwurf. Käufer lesen den Energieausweis heute so aufmerksam wie den Grundriss, und Banken und Förderstellen rechnen mit. Ein Gebäude, das wenig Energie braucht, ist nicht nur günstiger im Betrieb, sondern auch leichter zu verkaufen und zu vermieten.

Nachhaltigkeit wird Pflicht

Was lange Kür war, wird Vorschrift: Europäische Vorgaben verlangen effizientere Gebäude, Banken achten bei der Finanzierung auf die Energieklasse, Förderungen sind an energetische Kriterien gebunden. Für Eigentümer heißt das, dass der Zustand der Gebäudehülle zum Wertfaktor wird — und dass ein Haus mit erledigter Sanierung sich leichter verkauft als eines mit offenem Bedarf.

Die Rolle des Maklers

Je digitaler die Branche, desto wichtiger wird der Mensch dazwischen. Rundgänge und Modelle zeigen ein Objekt, aber sie bewerten es nicht, verhandeln nicht und kennen die Nachbarn nicht. Unsere Aufgabe verschiebt sich vom Türöffner zum Berater: Wir lesen für unsere Kunden die Daten, ordnen sie ein und sagen, was sie für die Entscheidung bedeuten.

Was das für Wien bedeutet

Wien baut auf einem historischen Bestand, und genau dort treffen die Trends aufeinander: Der Altbau bekommt Wärmepumpe und Fernwärme, der Neubau flexible Grundrisse und digitale Planung, und beide werden virtuell besichtigt, bevor jemand den Schlüssel in die Hand nimmt. Wir beobachten diese Entwicklungen nicht nur, wir setzen sie ein — damit unsere Kunden von der Zukunft des Wohnens schon heute profitieren.

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